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10.000 Liter-Wärmespeicher für Power-to-Heat-Anlage

Die bedeutendste Folge der Energiewende besteht darin, dass immer mehr regenerative Energiequellen ans Stromnetz angeschlossen werden. Solar- oder Windkraftanlagen schwanken in ihrer Leistungsabgabe teilweise sehr deutlich. Dadurch kann es vorkommen, dass regenerativ erzeugter Strom, z.B. auch aus Blockheizkraftwerken oder Biogasanlagen, nicht ins Netz eingespeist werden kann, weil dem Angebot nicht genügend Verbrauch gegenübersteht.
Eine Lösung für dieses Problem können Power-to-Heat-Anlagen sein: Strom, der nicht ins Netz eingespeist werden kann oder soll, wird in Wärme umgewandelt und in großen Speichern zwischengelagert. Diese Energie kann sowohl zur Heizung als auch für die Warmwasserbereitung genutzt werden.

Ein Beispiel dafür ist die Anlage in der Nähe von Berlin, deren Haase-Wärmespeicher ein Volumen von über 10.000 Litern aufweist. Beladen wird er über einen Wärmetauscher von einem 40 kW-Blockheizkraftwerk. Der überzählige Strom aus dem BHKW wird über eine Elektroheizpatrone mit 30 kW Leistung in den Speicher eingebracht.

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Das Besondere an diesem Speicher: Er ist oval. Die lange Seite ist 3,78 m, die kurze 1,92 m lang. Bei einer Höhe von 2,50 m ergibt sich so ein Volumen von über 10.000 Litern.

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Die Wärme aus dem BHKW wird über Edelstahlwellrohr-Wärmetauscher in den Speicher eingebracht.

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Der obere Flansch nimmt den Elektroheizstab auf, über den unteren Flansch kann der Speicher entladen werden.

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Die entnommene Wärme wird für umliegende Gebäude und ein angeschlossenes Nahwärmenetz genutzt.